Sicherer Rückzugsort für Kinder Als erlebnispädagogische Einrichtung bietet das Bärenhaisla ein traumasensibles Konzept für belastete Kinder
Junge Menschen mit traumatischen Erfahrungen benötigen verlässliche Strukturen, wohlwollende Fachkräfte und Umgebungen, die nicht überfordern. Genau dafür ist das neu eröffnete Bärenhaisla (Bärenhäuschen) gedacht: Der Verein SySTEP hat das ehemalige Naturfreundehaus zu einer Wohneinrichtung für sechs Kinder umgebaut. Seit Anfang Januar 2026 füllt die erste Wohngruppe das Haus mit neuem Leben.
Was ist das Besondere am Bärenhaisla?
Im Bärenhaisla können alle Kinder sicher und geschützt in einer betreuten Wohngruppe leben. Sie erhalten fachgerechte Unterstützung und bleiben gleichzeitig in der Nähe ihrer Familien – was sich zusätzlich positiv auf ihre Entwicklung auswirkt.
Das Team arbeitet mit einem systemisch-familienorientierten Konzept, um die kleine Gruppe traumasensibel zu begleiten. Deshalb stehen klare Strukturen, verständliche Abläufe, verlässliche Fachkräfte und der Schutz der Kinder im Mittelpunkt. Alltagstherapeutische und erlebnispädagogische Ansätze unterstützen die Jüngsten dabei, sich zu stabilisieren und neue Fähigkeiten zu entwickeln.
Neueröffnung inmitten der Natur
Während der umfangreichen Umbauarbeiten entstanden sowohl neue Sanitäranlagen als auch Wohn- und Therapieräume sowie gemeinschaftlich genutzte Bereiche. Anfang Januar 2026 öffnete das Bärenhaisla seine Türen für Interessierte, bevor im Anschluss die ersten Kinder einzogen.
Das Team bezieht die umliegende Natur bewusst in den Alltag ein und hilft den Kindern damit dabei, sich selbst als wirksam zu erleben. Im nächsten Schritt plant der Verein den Bau einer Außenanlage mit Eselstall: Die tierischen Begleiter sollen die pädagogische Arbeit der Fachkräfte stärken und eine liebevolle Stütze für die Kinder werden.
| Antragsteller | SySTEP e.V., Institut für systemische Erlebnispädagogik, Hof |
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| Projekttitel | Umbau eines Naturfreundehauses zur Jugendhilfeeinrichtung Bärenhaisla |
| Datum | März 2026 |