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Green Product Awards 2026: Design für eine grünere Zukunft Der Green Future Club fördert Design-Nachwuchstalente mit dem Ziel, das Bewusstsein für nachhaltige Gestaltung zu schärfen.

Dreiteilige Fotocollage zum Green Product Award: Links eine Aufnahme einer Preisverleihung in einem Veranstaltungssaal – auf der Bühne steht eine Person vor einer großen Leinwand mit dem Schriftzug „Green Product Award Ceremony 26", davor sitzt das Publikum. Mitte eine Nahaufnahme eines gerippten, grünen Zylinderobjekts aus nachhaltigem Material auf einem strukturierten, farbigen Untergrund. Rechts das „Green Trend Book 24" in einem wandmontierten Regal vor einer blauen strukturierten Wand.
© Green Future Club

Mit zirkulären und wegweisenden Designansätzen beschäftigt sich das Netzwerk rund um den Green Concept Award beziehungsweise den Green Product Award seit nunmehr 13 Jahren mit großem Engagement. Fortbildungsangebote, Austausch, Vernetzungsmöglichkeiten und die Würdigung von Nachwuchstalenten zugleich machen die Bildungsreihe des Green Future Clubs einzigartig und mündeten in über 1 500 Einreichungen aus mehr als 50 Ländern. Eines der Ziele für mehr Impact: junge Designer*innen dabei unterstützen, ihre Projekte weiterzuentwickeln, um konkret Kooperationen mit der Industrie vorzubereiten. 

Ökodesign lernen, Kreislaufwirtschaft gestalten

Begleitend zur diesjährigen Preisverleihung veröffentlicht das Netzwerk neben den vielversprechenden Projekten der Preisträger*innen auch die neu entwickelte E-Learning-Plattform Normina. Denn auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtetes Design soll in der EU zum Standard werden. Die Verordnung Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) tritt ab Oktober 2026 in Kraft. Normina übersetzt das rechtliche Nachhaltigkeitswissen des Europäischen Green Deals in strukturiertes Lernen. Die Plattform bietet sowohl für die von der Jury des Green Future Clubs ausgewählten Talente als auch für Studierende eine konkrete Hilfestellung, da die neuen EU-Vorgaben noch nicht flächendeckend Bestandteil der Lehre sind.

Dank der Unterstützung der IKEA Stiftung, die das wichtige Projekt bereits zum fünften Mal gefördert hat, können die Studierenden den Universitätskurs sogar kostenlos belegen. Darüber hinaus werden über die E-Learning-Plattform auch Compliance-Kurse und Check-ups für Unternehmen zur nachhaltigen Produktgestaltung zugänglich.

Impulse für nachhaltigeren Konsum

Neben der E-Learning-Plattform begleitete auch wieder eine Workshopreihe die „Green Product Awards 2026“. Green-Cells-Trainings unterstützten die Preisanwärter*innen bei der Konzeptentwicklung, begleitet von Networking-Möglichkeiten auf relevanten Designmessen. Schließlich lud der Green Future Club zum Auftakt der Preisverleihung am 28. Mai Start-ups, Student*innen, Expert*innen und Changemaker*innen in die Macherei ein. 100 Teilnehmende tauschten sich hier zu den neuen EU-Richtlinien aus und nutzten die Chance, voneinander zu lernen. Am Ende des Tages folgte die Preisverleihung im Colosseum Berlin. Eine internationale Jury und 50 000 Publikumsstimmen wählten herausragende Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die durch Design, Nachhaltigkeit und Wirkung eine bessere Zukunft gestalten – von modularen Matratzensystemen über Thermoverpackungen mit Meeresalgen bis hin zu Multi-Energie-Dächern.

Zeigen, wie die Zukunft aussehen kann

Interessiert, mehr darüber zu erfahren, wie ein spürbarer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit durch smarte Materialwahl, Reparierfähigkeit, Rücknahmelösungen und Design greifbar wird? Die Projekte der Preisträger*innen und weitere Inspirationen sind im Green Trend Book zu finden, das unter https://www.gp-award.com/en/book26 als kostenloses E-Book veröffentlicht ist.

Antragsteller Green Future Club gUG, Berlin
Projekttitel „Green Products Awards 2026“
Datum August 2026